Spenden
News

Mein Berufsanerkennungsjahr als Erzieherin

Berufspraktikantin im Thomas-Wiser-Haus zu sein bedeutet…

… Verantwortung über Entscheidungen, die den jungen Menschen betreffen zu übernehmen,

… ein Vorbild im Alltag für diese zu sein,

… jeder Zeit ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Freude zu haben,

… die Bezeichnung „Team-Work“ in der Praxis kennen zu lernen,

… an den Herausforderungen, die uns während des Jahres begegnen werden zu wachsen,

… die eigenen Grenzen kennen zu lernen,

Aufzählen könnte man noch einige Punkte mehr.

Die Entscheidung für mein Anerkennungsjahr zum Thomas-Wiser-Haus zu gehen, hatte ich schon während meines Bewerbungsgesprächs getroffen.

Beim Durchforsten verschiedener Einrichtungen bin ich im Januar 2016 auf der Homepage des Thomas-Wiser-Hauses gelandet. Begeistert hatte mich sofort der Leitsatz „Mensch sein, sich begegnen und erleben“.

Die Wärme, welches im Haus überall zu spüren ist, hatte ich an diesem Tag schon gefühlt. Sehr positiv ist mir sofort der Umgang mit den Berufspraktikanten aufgefallen. Diese werden wahrgenommen, angenommen und wertgeschätzt. Für die Neulinge werden spezielle Veranstaltungen durchgeführt, wie zum Beispiel der „Praktikantencocktail“. Hier werden ehemalige und neue BPs zusammen geführt. Um die komplette Einrichtung besser kennen zu lernen ermöglicht das Haus einmal im Monat gruppenübergreifende Anleitungstermine. Alle BPs werden in die einzelnen Gruppen eingeladen und  erhalten zusätzlich die Möglichkeit einen Einblick in die jeweiligen Gruppen zu bekommen. Denn jede Gruppe hat ihre eigenen Rituale und interne Gruppenregelungen.

Im Vergleich zu meinen Studienkollegen fühle ich mich in der Einrichtung und in meiner Jugendwohngruppe im Altbau sehr gut aufgehoben.  Hier habe ich die Möglichkeit die angelernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Oft werden wir Erzieher in Tätigkeiten mit Kleinkindern und Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren in Verbindung gebracht. Die Arbeit in einer Jugendwohngruppe wird daher selten in Betracht gezogen. Die Auswahl in diesem Altersbereich tätig zu sein habe ich mir persönlich ausgesucht. Die Mischung aus Kind sein und langsam erwachsen zu werden machen den Einsatz herausfordernder und lehrreicher. Der Umgang ist vertraut und gleichzeitig distanziert. Die Gesprächsinhalte reichen vom kleinen Smalltalk, Austauschen von Emotionen bis über „Gott und die Welt“ zu philosophieren.

Die regelmäßigen Anleitungsgespräche sind mir während meines Anerkennungsjahres am wichtigsten. In einem vertrauten Rahmen können meine Stärken und meine Schwächen in Ruhe reflektiert werden. Erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen kann ich hier aussprechen und Unterstützung erhalten. Mit jedem Tag geschehen neue Ereignisse und man wächst Tag für Tag hinein. In den wöchentlichen Teamsitzungen kommen alle Fachkräfte, die Erziehungsleitung und der Fachdienst zusammen. Alle Themen werden auf Augenhöhe ausdiskutiert, besprochen und gemeinsam eine Entscheidung getroffen.   

Diese Art der Zusammenarbeit schätze ich sehr und kann nur jedem empfehlen sich für ein Anerkennungsjahr im Thomas-Wiser-Haus zu bewerben.

Hier kann man wirklich Mensch sein, Anderen begegnen und erleben. 

Maria Dirnberger

Postanschrift

Thomas Wiser Haus
Hauptstraße 11-15
93128 Regenstauf

Kontakt

Tel.: +49 (0)9402-93020
Fax: +49 (0)9402-930233
info@thomas-wiser-haus.de

Impressum

Stiftungsrat:
Johann Schottenhammel

Geschäftsführer:
Karl Heinz Weiß